Verbesserung der Spielmöglichkeiten in Echzell-Bingenheim (Hessen) Planungsbüro / zur Startseite
Bingenheim wurde 1998 in das Hessische Dorferneuerungs- programm aufgenommen, das Geographische Planungsbüro führte die Klärungsphase durch. Eine der gewünschten öffent- lichen Maßnahmen ist die Verbesserung der Spielmöglichkeiten im Ort. Derzeit bestehen zwei angelegte Spielplätze, einer im Bereich der Sportanlage (hier werden Verbesserungsmaßnah- men gewünscht), ein weiterer am Rande eines älteren Neubau- gebietes, der kaum noch genutzt wird. Dieser Spielplatz soll entfallen, statt dessen ein neues Spielgelände in der Ortsmitte angelegt werden.
Bei beiden Maßnahmen wurden Eltern und Kinder in einer Arbeitsgruppe bei der Gestaltung beteiligt; auch bei der Aus- führung wollen Vereine und Eltern mitarbeiten.
Ziel beider Projekte ist die Schaffung naturnaher Spielräume, die die Phantasie und Kreativität der Kinder anregen.
Perspektive
hier soll der neue Spielplatz entstehen
hier soll der neue Spielplatz entstehen Neuer Spielplatz Ortsmitte:
Gestaltungsskizze Als Standort wurde ein gemeindeeigenes Grundstück in der Nähe der Schulbushaltestelle ausgewählt, die bei Regen- güssen auch den Kindern vom Spielplatz Schutz bieten kann. Die derzeitige Wegeführung, die das betreffende Grundstück in etwa mittig teilt, würde in Richtung Straße verlegt werden; dadurch entsteht in dem dem Ortskern zugewandten Bereich eine zusammenhängende Fläche für das Spielgelände, die durch eine entsprechende Bepflanzung in Richtung Friedhof abgeschirmt werden soll. Im Bereich der verlegten Zuwegung könnte auch eine Sitzgruppe für Friedhofsbesucher bzw. Spaziergänger entstehen. Das Spielgelände soll in seiner Re- liefierung unverändert bleiben, die Bepflanzung wird noch er- gänzt durch einzelne Laubbäume und eine Hecke zur Straße hin. Der Eingang zum Spielplatz soll seitlich (heutiger Bereich der Wertstoffcontainer, müßten etwas verschoben werden) erfolgen. Folgende Spielbereiche sollen geschaffen werden:
  • Sand- und Wasserspielbereich für die Kleinsten bis zum Schulalter (hier auch Federwipptiere und Bänke für die Begleitpersonen)
  • Ruhespielbereich mit Weidenzelten, -tunnel und Spiel- hütten für Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter (besonders gerne von Mädchen angenommen)
  • Aktivspielbereiche für verschiedene Altersgruppen bis ca. 15 Jahre: Schaukeln (auch mit Sitz für die Klein- sten), Spielgerät "Kleine Artisten" (Fa. Richter, Fras- dorf) für Kinder ab dem Schulalter, Turmkombination mit Rutsche, Balancierbalken, Kletternetz, Hängebrücke, Hangelseil.
  • Außerdem bleibt genug Fläche als Freispielbereich übrig (Nachlaufen, Federball o.ä.). Der Untergrund wird ab- wechslungsreich mit Rasen, Rindenmulch und Sand ge- staltet.
Umgestaltung des Spielplatzes am Sportgelände:
Kritikpunkte am bestehenden Spielplatz waren:
  • Kein Schatten
  • Wenig kreative Spielmöglichkeiten
  • Kein Hügel o.ä., sondern nur ebener Rasenuntergrund
Aus den Anregungen der Eltern und Kinder wurde dann (unter Berücksichtigung der noch verwendbaren Geräte) der unten- stehende Gestaltungsplan erstellt, der mit der Gemeinde und Vertretern des AK DE abgestimmt wurde.
Gestaltungsplan
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Ansprechpartner:

  • ARLL Friedberg, Frau Steinhäußer, Homburger Str. 17, 61169 Friedberg
  • Gemeinde Echzell, Herr Bgm. Müller, Lindenstr. 9, 61207 Echzell