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Inhalte dieser Seiten zum Leitfaden 2000 wurden durch das Hessische
Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung erarbeit,
nicht durch das Geographische
Planungsbüro! Sie dienen nur der Information über das Hessische Dorferneuerungsprogramm. |
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Das
Dorf-Entwicklungs-Konzept Das Fundament für die Zukunft des Dorfes Am Anfang steht eine umfassende Bestandsaufnahme Nur bei genauer Kenntnis der Ausgangslage können die richtigen Folgeschritte eingeleitet werden. Eine Darstellung der örtlichen Aktivitäten und Initiativen ist genauso wichtig, wie Aussagen zur Infrastrukturausstattung, zu sozioökonomischen Strukturen und der Siedlungsstruktur. Das Beschreiben der Stärken und Schwächen und das Herausarbeiten von Entwicklungschancen steht ebenfalls am Anfang. Ein Leitbild für das Dorf zur Beschreibung der Ziele "Nur wer das Ziel kennt, kann auch den Weg beschreiben", lautet eine alte Weisheit. Dies gilt auch für das Dorf-Entwicklungs-Konzept. Ein Leitbild, welches von vielen Bewohnerinnen und Bewohnern mitgetragen wird, soll eine (die) Kernaussage zur angestrebten Entwicklung des Dorfes enthalten. In einer realistischen Perspektive ist der individuelle Charakter, die Unverwechselbarkeit, aufzuzeigen. Für die örtlichen Akteure ist das Leitbild eine Richtschnur für künftige Strategien und Aktivitäten. Die Handlungsfelder sind an der Nachhaltigkeit zu orientieren Jedes Dorf ist geprägt durch unterschiedliche Themen und verschiedenartige Problemlagen. Aufbauend auf die Überlegungen zum Leitbild, sind die Bereiche zu nennen, in denen Defizite und Entwicklungshemmnisse zu beseitigen sind. Herauszuarbeiten sind erfolgversprechende Ansatzpunkte und realistische Chancen mit günstigen Voraussetzungen zur nachhaltigen und positiven örtlichen Entwicklung. Am Ende steht ein präzise beschriebenes Projekt Aus den jeweiligen Handlungsfeldern entstehen Projekte oder Vorschläge für detaillierte Planungen. Mit einer kurzen Beschreibung werden die Projekte in das Dorf-Entwicklungs-Konzept aufgenommen und gleichzeitig verantwortliche Personen oder Institutionen benannt, die eine spätere Umsetzung vorantreiben. Sie müssen nicht zwangsläufig Projektträger sein. Das Aktionsprogramm: Verknüpfung und Einordnung nach Wertigkeit Die aus den einzelnen Handlungsfeldern entwickelten Projekte werden zu einem örtlichen Aktionsprogramm zusammengetragen und im Sinne eines integrierten Ansatzes miteinander verknüpft. Konkrete Angaben zur Prioritätenfestlegung, zur Organisations- und Aufgabenzuweisung, verbunden mit Realisierungsvorschlägen sind wichtige Bestandteile des örtlichen Aktionsprogrammes. Besondere Bedeutung liegt bei dem vorgesehenen Zeitrahmen und den Finanzierungsvorstellungen. Eine realistische Einschätzung, nicht nur der Kosten sondern insbesondere der möglichen Finanzierungsträger, sind eine zentrale Voraussetzung für die Umsetzungschance der einzelnen Projekte. |
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