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Im Bereich
Moderation / Projektentwicklung / Agenda 21 haben wir u.a. folgende Projekte
durchgeführt:
Dorfmoderationen bzw. Klärungsphasen im Rahmen der Hessischen
und Rheinland-Pfälzischen Dorferneuerungsprogramme in mehr als 40
Dörfern von Niedenstein bis Hesseneck, von Brohl-Lützing bis
Berglangenbach, dabei entstanden z.B. folgende Projekte:
- Gründung
Kulturtreff mit Theatergruppe, Tauschbörse, Spinnstube, Lehrgarten
(Mücke-Sellnrod)
- Nachbarschaftsläden (Niedenstein-Ermetheis,
Berglangenbach)
- Jugendtreffs
(Lauterbach-Allmenrod, Kirtorf-Gleimenhain)
Beteiligung von Kindern (Spürnasenaktionen), Naturnahe
Spielplätze (Schlitz-Hutzdorf, Lauterbach-Allmenrod,
Brombachtal-Langenbrombach)
(Um-)
Nutzungskonzepte für öffentliche Räume (z.B.
Bürgerhäuser) (Antrifttal-Seibelsdorf, Schlitz-Hutzdorf)
Erarbeitung von
Fremdenverkehrskonzepten mit Bürgern und (potentiellen) Anbietern
(Feilbingert, Hesseneck-Hesselbach)
Dorfkonferenzen
zur Leitbildentwicklung (Seesbach, Busenhausen, Riveris, Rumbach)
Konfliktausgleich
(Mediation) in div. Planungsprozessen (Bauleitplanung, Dorferneuerung,
Standorte von Jugendräumen)
Moderation im
Rahmen der Lokalen Agenda 21 (Mainz, Erbach-Ebersberg)
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Unsere
Methoden:
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Informieren: |
- Befragungen
(quantitativ und qualitativ)
- Beobachtungen
- Ortsbegehungen,
Exkursionen
- Foto-Aktionen
(z.B. mit Jugendlichen)
- Bürger-Info-Veranstaltungen
- themenbezogene
Vorträge, Diskussionsveranstaltungen
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Beteiligen: |
- Workshops (u.a.
mit Metaplan-Technik, Sandwich-Methode,
Sachverständigenbefragung)
- Arbeitsgruppen
(z.B. mit Brainstorming, Mind Mapping)
- Zukunftswerkstätten
- Open Space
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Kooperieren |
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Sie
möchten wissen, wie wir unsere Projekte konkret angehen? Hier einige
Beispiele: Beim Thema
"Spiel-Räume" beziehen wir Kinder und Eltern in die Planungen mit
ein, die Kinder z.B. durch Mal- oder Modellbau-Aktionen, die Eltern über
das Vorstellen von Beispielen aus anderen Orten, Diskussionen und
Besichtigungen (letztere natürlich wieder mit den Kindern, zum Testen!).
Oder wir suchen mit den Kindern nach Spiel-Räumen im Ort, um diese
möglicherweise für die weitere Nutzung zu sichern. So entstehen auch
konkrete Unterlagen zu den Aktionsräumen der Kinder im Dorf oder
Stadtteil. Um ein
"Leitbild" für ein Dorf zu entwickeln, laden wir (mit Hilfe des
Gemeindevorstandes und der Vereine) nach einem Vorgespräch mit den
Schlüsselpersonen des Ortes alle interessierten Bürgerinnen und
Bürger zu einem "Werkstattgespräch" nach dem Vorbild der
Zukunftswerkstatt ein, um über eine Kritik- und eine Phantasiephase bis zu
realisierbaren Leitgedanken und Projekten zu kommen. Hier sind meist noch
einige folgende Treffen notwendig, um die Ergebnisse entsprechend auszuarbeiten
und mit der Gemeinde abzustimmen. Beim Thema "Nachbarschaftsladen" wird zunächst
geklärt, welche Einkaufsmöglichkeiten im Ort (incl.
Direktvermarktung) und in der näheren Umgebung vorhanden sind. Bei
entsprechenden Voraussetzungen finden Informationsgespräche im Ort statt,
um zum einen die Arbeitsweise und die Organisationsform des
Nachbarschaftsladens zu erläutern, und um zum anderen die Bürgerinnen
und Bürger für eine Mitarbeit motivieren zu können. Nach der
Besichtigung aktiver Nachbarschaftsläden erfolgt eine erste Befragung im
Ort, um das allgemeine Interesse festzustellen. Danach wird eine
Wirtschaftlichkeitsberechnung erstellt, die ebenfalls öffentlich
vorgestellt wird. In einer weiteren Aktion (Befragung, Runder Tisch) stellen
wir die Sortimentswünsche fest und begleiten nach der Zustimmung durch die
Gemeinde auch die Umsetzung (Standort, Raumprogramm, Lieferanten,
Gesellschaftsform). |
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Literaturempfehlungen: |
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Moderation einer Open Space Tagung des Entwicklungspolitischen
Landesnetzwerkes Rheinland-Pfalz (ELAN) |
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Spürnasenaktion: Spiel-Raum Bach |
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Leitbildentwicklung |
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Ein
neuer Nachbarschaftsladen |
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