Wir haben seit 1990 zahlreiche
Projekte im ländlichen Raum angestoßen oder entwickelt, die (tw. von
anderen Akteuren, tw. nach Ablauf unseres Auftrages) erfolgreich umgesetzt
wurden. Einzelne davon stellen wir Ihnen hier vor
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Wir
haben in Burgjoß 2005 das
Dorfentwicklungskonzept erstellt, bei dem u.a. das Thema 'Energie' eine
wichtige Rolle gespielt hat - nun freuen wir uns mit den Bürgerinnen und
Bürgern über den Europäischen
Dorferneuerungspreis: Dorferneuerungspreis für Burgjoß 10.07.2010 - JOSSGRUND
Auszeichnung für besondere Leistungen - Pipa und Kavai gratulieren dem
Bioenergiedorf (gt). Landrat Erich Pipa und Kreisbeigeordneter Dr. André
Kavai gratulieren in einer Pressemitteilung dem Jossgründer Ortsteil
Burgjoß zum Erhalt des Europäischen Dorferneuerungspreises
für besondere Leistungen in mehreren Bereichen der Dorfentwicklung.
Burgjoß hatte als einziger Teilnehmer des Landes Hessen an dem
Europäischen Dorferneuerungspreis teilgenommen. Das hessische Ministerium
für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung hatte das Spessartdorf
nominiert. Der europaweite Wettbewerb stand unter dem Motto Neue Energien
für ein starkes Miteinander. Den Hauptpreis gewann die
österreichische Gemeinde Langeneegg. Neben Burgjoß erhielten
zwölf weitere Kommunen diesen Teilpreis. Burgjoß als
Bioenergiedorf hat Hessen und den Main-Kinzig-Kreis äußerst
würdig vertreten, freuen sich Erich Pipa und Dr. André Kavai.
Allein die Teilnahme als einziger hessischer Vertreter sei schon ein Privileg
gewesen. Die Auszeichnung sei nun eine Bestätigung für die
herausragende Arbeit, die in Burgjoß geleistet werde. Hier ziehen
alle an einem Strang, das Gemeinschaftsgefühl und die Aufbruchsstimmung
sind riesengroß, sind sich Pipa und Kavai einig. Beide begleiten
die Dorferneuerung und das Entstehen des Bioenergiedorfes seit mehreren Jahren.
Die Jury hatte Burgjoß am 28. Mai besucht und sich ein Bild von der
Dorferneuerung gemacht. Bei ihrer Berwertung kam die Jury zu folgendem
Ergebnis: Burgjoß zeichnet sich durch Mottogerechtigkeit, einen
verantwortungsvollen Umgang mit den natürlichen Ressourcen, eine
durchdachte Bauentwicklung, eine sorgsame Erhaltung wertvoller Bausubstanz
sowie das fortschrittliche und bewusste Herangehen an die Aufgaben und Folgen
des demografischen Wandels aus. Die in der Realisierung befindlichen Projekte
im Bereich der regenerativen Energien sind von hoher Qualität und zusammen
mit der den Aktivitäten im Gutshof Schafhof Garant einer
nachhaltigen Entwicklung. Damit hat Burgjoß nun auch auf
europäischer Bühne gezeigt, wie weit man mit tollen Ideen aus den
Reihen der Bürgerinnen und Bürger sowie einer gehörigen Portion
Tatkraft kommen kann, zeigen sich Erich Pipa und Dr. André Kavai
stolz auf das Vorzeigedorf aus dem Main-Kinzig-Kreis.
Quelle
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Im Rahmen der
Dorfmoderation haben wir in 2003 bis 2005 gemeinsam mit Eltern, Kindern und
Jugendlichen verschiedene Projekte erarbeitet, u.a. die Nachmittagsbetreuung
auch von Grundschulkindern im Kindergarten in Niederlützingen und
gemeinsam mit den Jugendlichen im Rahmen einer Dorfwerkstatt verschiedene
Standorte für den schon lange gewünschten Bolzplatz besichtigt und
bewertet. Diese umfassende Beteiligung wurde 2006 als Wettbewerbsbeitrag
eingereicht, und mit einer Auszeichnung belohnt. Das Bild oben zeigt die
Diskussion während der Dorfwerkstatt mit der Jugendpflegerin Frau
Kornrumpf und dem Mitarbeiter meines Büros Daniel Gronert; daneben ein
Bild der Erwachsenen bei der Dorfwerkstatt.
Näheres dazu
hier. Und nun geht es auch an die Umsetzung (aus der Rheinzeitung vom
6.11.2007):
Finanzspritze für Bolzplatz Ortstermin in Niederlützing -
Landrat lobte vorbildliche Jugendarbeit
BROHL-LÜTZING. Drei Tage, nachdem die
Kreisverwaltung Ahrweiler die Baugenehmigung für den neuen Bolzplatz im
Ortsteil Niederlützingen erteilt hatte, gab sie grünes Licht für
einen Kreiszuschuss aus dem AW-Förderprogramm "Ländlicher Raum". Mit
1500 Euro beteiligt sich der Kreis an dem Projekt, das Jugendliche aus
Niederlützingen selbst auf den Weg gebracht haben. Als "vorbildlich" lobte
Landrat Jürgen Pföhler gegenüber Ortsbürgermeisterin
Christel Ripoll die Jugendarbeit in Brohl-Lützing. Die Ortsgemeinde
engagiere sich in besonderer Weise und sei 2006 beim Landeswettbewerb "Kinder-
und jugendfreundliche Dorferneuerung" für die beispielhafte Beteiligung
und Umsetzung in diesem Bereich ausgezeichnet worden. Außerdem ist
Brohl-Lützing seit 2001 anerkannter Förderschwerpunkt der
rheinland-pfälzischen Dorferneuerung. Bei einem Treffen am neu
entstehenden Bolzplatz schilderte Ortsbürgermeisterin Ripoll den Werdegang
des Projekts: Das "Projekt Dorfwerkstatt" sei als Ergebnis der Dorfmoderation
entstanden. Im Jugendtreff Niederlützingen hätten Kinder und
Jugendliche gemeinsam mit Jugendpflegerin Andrea Kornrumpf eine Anlaufstation
gefunden, in der sie sich regelmäßig treffen und Aktionen für
ihre Freizeit entwickeln. Und weil es in dem Höhenort weder einen
Bolzplatz noch ein geeignetes Grundstück gegeben habe, sei diese Idee
geboren worden. Was Landrat und Bürgermeisterin einhellig hervorhoben: Der
neue Sport- und Freizeittreff entsteht in Eigenleistung mit den Jugendlichen.
Das kreiseigene Förderprogramm "Ländlicher Raum" versteht sich laut
Landrat Jürgen Pföhler neben der Vereinsförderung und der
Seniorenförderung "als dritte Säule, die das Ehrenamt im Kreis
Ahrweiler nachhaltig stärken soll". Der Kreis fördere die im
bürgerschaftlichen Engagement durchgeführten Maßnahmen in den
Dörfern mit bis zu 30 Prozent der Gesamtkosten oder maximal 5000 Euro.
(rik) |
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Dorfplatz und Soziales
Café in Hofheim - Diedenbergen (Hessen)
Im Rahmen der Durchführung der
Klärungsphase in Diedenbergen haben wir mit den Bürgerinnen und
Bürgern sowohl die Umgestaltung des Dorfmittelpunktes als auch die
Einrichtung eines Dorfcafé im alten Rathause entwickelt. Inzwischen
wurden beide Maßnahmen umgesetzt und haben die Lebensqualität im
Ortskern nachhaltig verbessert. Der
Presseartikel zur Einweihung:
Neue Dorfmitte eingeweiht
Schlemmerfest bot Live-Musik und Kulinarisches
(aus der Hofheimer Zeitung vom 06.09.2005)
DIEDENBERGEN (mwo) - Am Samstag herrschte
allgemein beste Stimmung bei Kaiserwetter in dem Areal zwischen Kirche,
Dorfcafé Poppies und dem evangelischen Gemeindezentrum, dass
anlässlich des Schlemmerfestes zur offiziellen Einweihung komplett
für den Verkehr gesperrt war. Bevölkert war der Kirchplatz an diesem
Nachmittag von herumtollenden Kindern mit ihren Eltern über die
Polit-Prominenz der Region bis zu den älteren Diedenbergenern, die schon
mal wegen der intensiven Septembersonne ein schattiges Sitzplätzchen
zwischen den "Fresstempeln" der Gastronomen suchten. Und die Mitglieder des
Arbeitskreises Dorferneuerung tauschten Erinnerungen aus, die nach jahrelangem
Kampf um Fördergelder zur Entstehung der neuen und schon seit Wochen gut
angenommenen Dorfmitte geführt haben. "Schon bei der Eröffnung des
Dorfcafés Poppies habe ich gesagt, dass das Dorferneuerungsprogramm
nicht nur ein Tiefbauprogramm ist, sondern der Versuch, durch Bauarbeiten das
soziale Miteinander zu fördern," freute sich Bürgermeisterin Gisela
Stang, die zusammen mit Dorferneuerungs-Sprecher Wolfgang Marschall und dem
Behindertenbeauftragten Professor Kurt Jacobs das "rote Band" am Kirchplatz bei
der Einweihung durchschnitt, über das gelungene Miteinander von Jung und
Alt. Sie erinnerte zudem daran, dass ganz viele zu der Gestaltung des
gelungenen Dorfplatz beigetragen haben. Beispielgebend nannte sie die vom
Behindertenbeirat initiierte erste Zielvereinbarung mit dem Land Hessen, die
aufgrund der barrierefreien Ausgestaltung realisiert werden konnte.
Außerdem lobte sie die Idee, die Einweihung mit einem Schlemmerfest der
örtlichen Gastronomie zu feiern, die vom Marketing-Profi und Ehemann der
Poppies-Betreiberin, Michael Blatz, kurzfristig umgesetzt wurde. "Ich
hätte nie geglaubt, dass man so ein tolles Fest so schnell auf die Beine
stellen kann." Bis er eines besseren belehrt wurde, war auch Wolfgang Marschall
vom Arbeitskreis Dorferneuerung skeptisch. "Denn als ich um 13.30 Uhr zum
Bänkestellen kam, war hier noch nicht viel." Zweieinhalb Stunden
später fanden die zahlreich zur Eröffnung erschienen Besucher dann
zum einen eine Musikbühne vor für die insgesamt fünf beim
Schlemmerfest bis in die Nacht hinein spielenden Bands sowie das Tanzstudio
Emotion. Daneben gab es viele Essensbuden, an denen allerlei Kulinarisches vom
italienischen Eis über Pommes bis zum Scampi-Spieß und eine breite
Getränkeauswahl der einzelnen teilnehmenden Gaststätten zu zivilen
Preisen angeboten wurde. Eben ein Platz zum Verweilen und Genießen und
zum Kommunizieren mit Worten und Musik, wie Marschall zur Eröffnung
treffend hervorhob. "Genießen Sie diesen herrlichen Tag am Bauchnabel von
Diedenbergen," wünschte er abschließend den Besuchern. Durch die
Überpflasterung der Casteller Straße von der Kirche bis zum
Gemeindehaus mit geräuscharmen rötlichen Steinen ist nun auch der
Durchgangsverkehr reduziert und verlangsamt worden. In Verbindung mit dem
Gelände um den Brunnen vor dem Alten Rathaus ist für rund 250000 Euro
(die mit 60 Prozent aus Mitteln des Landes Hessen und der Europäischen
Union gefördert wurden) ein zusammenhängender Aktionsbereich zum
"Sehen und Gesehen werden" sowie zum Verweilen und Kontakte knüpfen
entstanden, der schon seit der Fertigstellung im Frühsommer gerne genutzt
wird. Ein weiterer Presseartikel mit Foto
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Jugendraum, Spiel- und
Bolzplatz Reichelsheim - Unter-Ostern (Hessen)
Im Rahmen der Klärungsphase zur
Dorferneuerung haben wir in 1997 in Unter-Ostern gemeinsam mit Kindenr und
Jugendlichen deren Wünsche zu Projekten formuliert. Daraus entstanden sind
inzwischen ein sehr schöner, naturnaher Spielplatz und in direkter
Nachbarschaft im Obergeschoß der Alten Schule ein Jugendraum. Planer:
Happel Architekten, Reichelsheim
Diese Maßnahmen wurden im Rahmen
der European Kids Trophy als "herausragende Leistungen" gewürdigt:
"Unter-Ostern, Hessen, Deutschland: „Ausbau eines Jugendraumes und Anlage
eines naturnahen Kinderspielplatzes“ Das Projekt, das Teil des
Dorferneuerungsgesamtkonzeptes ist, setzt sich aus zwei Bestandteilen zusammen,
nämlich der Schaffung eines Zielgruppen gerechten Jugendraumes innerhalb
des Dorfgemeinschaftshauses und der Errichtung eines Spielplatzes nach Ideen
der Kinder und im Sinne von großer Naturnähe. Die Qualität der
Ausführung, insbesondere die Berücksichtigung ökologischer
Aspekte und die weit reichende Einbindung der Kinder bzw. der Jugendlichen in
allen Projektphasen werden als bestens geeignet erkannt, die
Lebensqualität der jungen DorfbewohnerInnen zu verbessern, die gesamte
Dorfentwicklung positiv zu beeinflussen und das aktive Miteinander der
Generationen zu fördern."
(Quelle: ARGE Dorferneuerung)
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Jugend
gestaltet mit - Weimar-Niederwalgern (Hessen)
In der Klärungsphase zur Dorferneuerung in
Weimar-Niederwalgern wurden 1995 Ideen zur Schaffung eines Jugendraumes, einer
Skaterfläche und zur Kooperation der Gesmtschule mit den Jugendlichen vor
Ort und dem Arbeitskreis Dorferneuerung entwickelt bzw. angestoßen. Nun
hat sich auch hier ein Projekt daraus entwickelt, das im Rahmen der European
Kids Trophy mit dem Prädikat "herausragende Leistung" ausgezeichnet
wurde: "Niederwalgern, Hessen,
Deutschland: „Jugend gestaltet mit“ Das Projekt setzt sich aus
mehreren Bestandteilen, nämlich der Entwicklung und Instandsetzung von
Geräten, die es ermöglichen, Physik praxisnah zu verstehen, der
Schaffung eines Jugendraumes sowie einer Skater- und Bikeranlage und der
Förderung kultureller, insbesondere musischer Betätigung in
Generationen überschreitenden Vereinen und Institutionen zusammen. Die
Gemeinde ist Träger des Projektes und wird vom Arbeitskreis Dorferneuerung
unterstützt. Ebenso ist die Gesamtschule involviert. (Gesamtschule in
Kooperation mit Wissenschaft und Forschung) Das Projekt präsentiert sich
in mehreren Bereichen als außergewöhnlich innovativ und bestens
geeignet, die Lebensqualität der Kinder und Jugendlichen durch wichtige
Freizeiteinrichtungen zu verbessern und sie zu Lern- und Denkprozessen
anzuregen, die weit über den üblichen schulischen Bereich
hinausgehen. Besondere Erwähnung verdienen auch die beispielhafte
Kooperation zwischen Schule, Forschung, Vereinen und Gemeinde und das hohe
Maß an Eigeninitiative und Engagement der Jugendlichen."
(Quelle: ARGE Dorferneuerung)
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Schwimmbad und
Spielgelände Erbach - Ebersberg (Hessen)
In der Klärungsphase zur Dorferneuerung in
Erbach-Ebersberg wurde u.a. der Erhalt des kleinen Freibades incl. seiner
Sanierung und die Neugestaltung des Spielgeländes mit den Kindern und
Eltern erarbeitet.

Inzwischen konnte das sanierte Bad wiedereröffnet werden: (Zeitungsartikel aus Echo online)
" Ebersberger Bad im neuen
Outfit Dorferneuerung: Die
Freizeitanlage ist rechtzeitig zu den Sommerferien fertig geworden, auch dank
des tatkräftigen Einsatzes handwerklich begabter Bürger EBERSBERG. Es
hat noch geklappt zu den Sommerferien. In Ebersberg ist das kleine Schwimmbad
wieder offen, und zwar werktags von 14 bis 20 Uhr, samstags und sonntags von 12
bis 20 Uhr. Die Einwohner des Erbacher Stadtteils haben mit Unterstützung
von Odenwälder Firmen eine schmucke Anlage hingestellt. Rund ums Becken
wurde großzügig gepflastert, die Terrasse ist erneuert, die
sanitären Anlagen präsentieren sich frisch gefliest und mit neuer
Technik. Dazu wurde das alte Umkleidegebäude komplett entkernt. Eingefasst
ist das Bad mit einem neuen Holzzaun. Gut 700 Stunden waren handwerklich
geschickte Bürger im Einsatz. Örtliche Vereine spendeten rund 3000
Euro. Möglich wurde die Sanierung des eigentlich als Löschteich
konzipierten Beckens aber erst durch die Dorferneuerung. Wie schon in den
Jahren zuvor hat Claudia Niewidok im Ebersberger Bad das Sagen. Sie kassiert
den – bescheidenen – Eintritt, achtet auf die Sicherheit der
Badenden und betreibt zudem einen kleinen Kiosk. In unmittelbarer Nähe des
Bades entsteht jetzt noch ein Spielgelände für die Kinder und
Jugendlichen des Dorfes. Ein Kletterturm mit großer Hangrutsche, das
Karussell, die Vogelnestschaukel und eine Seilbahn sind bereits montiert. Dazu
gibt es noch eine große Sandspielfläche und eine Tischtennisplatte.
In einer großzügigen Holzhütte finden die Kinder bei
Regenschauer Schutz. Auch für Samstag (6.) ab 9 Uhr wird wieder zum
Arbeitseinsatz aufgerufen. Trassier- und Feinarbeiten auf dem künftigen
Spielgelände stehen an. Auch soll das Gelände gleich eingesät
werden. So sollten Freiwillige dazu ihre Rechen, Hacken, Schaufeln und
Schubkarren mitbringen, bittet Ortsvorsteher Lothar Weinrauch." e 3.8.2005
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