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| Wir planen naturnahe
Spielplätze unter Beteiligung von Kindern und Jugendlichen, und entwickeln
Spiel-Raum-Konzepte für den ganzen Ort. |
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Spielen im Dorf Kinder im Dorf finden auch heute noch ein umfangreiches Potential an
naturnahen Spielräumen, die sich durch eine Vielzahl von
Spielmöglichkeiten, Sinneseindrücken und eine große
Erfahrungsvielfalt auszeichnen. Durch
die zunehmende Verstädterung auch im ländlichen Raum nehmen diese
Spielmöglichkeiten aber immer weiter ab: wachsende Neubaugebiete, aber
auch die Entwicklung der Landwirtschaft lassen die Spiel-Räume
schwinden. In diesem Zusammenhang ist
auch die Frage zu sehen, ob Kinder im Dorf überhaupt einen Spielplatz
benötigen. Dazu einige Argumente:
- Kleinkinder spielen zwar
auch auf dem eigenen Grundstück, aber auf Spielplätzen gibt es ein
größeres Angebot (Schaukel, Rutsche, Wippe, Matschgrube
etc.)
- Das Sozialverhalten kann auf
einem öffentlichen Spielplatz besser eingeübt werden als im privaten
Garten, da sich auf dem Spielplatz die Kinder zwangsläufig zusammenraufen
müssen, während im privaten Garten immer das "Eigentümerkind"
der Chef ist.
- Nicht zuletzt ist der
Spielplatz auch ein wichtiger Treffpunkt der Mütter (Väter /
Großeltern).
Was macht einen guten Spiel-Raum
aus? Wichtige Kriterien bei der
Spiel-Raum-Gestaltung sind die Naturnähe, die Einbeziehung kreativer und
phantasieanregender Spielelemente sowie der Abwechslungsreichtum. Und - nicht
zu vergessen - die Beteiligung der Nutzer an der Planung! Durch die Beteiligung erhalten nicht nur die Planer neue
Ideen, sondern die KInder und Eltern haben Einflußmöglichkeiten und
engaggieren sich auch gerne bei der Umsetzung und der weiteren Pflege
(Patenschaften).
Häufig gewünschte
Gestaltungselemente
sind:
- Schatten / Bäume /
Sonnensegel
- Wasser / Pumpe /
Matschmöglichkeiten
- Höhlen / Tunnel /
Verstecke
- aber auch Schaukeln /
Rutsche / Kletternetz
Bei allen Planungen
werden selbstverständlich die gültigen Sicherheitsnormen
berücksichtigt! |
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Beispiele für
Beteiligungen: Mit den
Kindern haben wir in
"Spürnasenaktionen" die vielen verschiedenen Spielmöglichkeiten in
den Dörfern ausgekundschaftet, um Ergänzungs- und
Verbesserungsmöglichkeiten zu finden. Da kann es zu erstaunlichen
Ergebnissen kommen, weil Kinder nicht unbedingt die Wünsche an ihre
Spiel-Räume haben, die durch die bunten Spielgerätekataloge angeboten
werden. Weniger (Spielgeräte) ist oftmals mehr (naturnaher, die Phantasie
anregender Spielraum)!
Mit
Jugendlichen wurden Fotoaktionen, Zukunftswerkstätten und
Gesprächsrunden veranstaltet, um ihre speziellen Wünsche an
Freizeiteinrichtungen erfahren umsetzen zu können. Nicht immer ist die
Half-Pipe der größte Wunsch!
Informationen über die Spielleitplanung in
Rheinland-Pfalz erhalten Sie über
diesen
Link. |
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Spürnasen erkunden ihr Dorf |
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Die Kinder präsentieren ihr Modell |
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Das Spielplatzmodell |
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Der Spielplatz im Bau |
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Es gibt viele Spiel-Räume im Dorf! |
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Angebote für Jugendliche gehören auch zur
Dorferneuerung |
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